8 Intelligenzien, die bei 3- bis 11-Jährigen durch Kreativität gefördert werden
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Kreativität bei Kindern fördern

8 Intelligenzien, die bei 3- bis 11-Jährigen durch Kreativität gefördert werden

1 - Sprachliche Intelligenz

Zur sprachlichen Intelligenz gehört nicht nur das Talent, Sprachen leicht zu lernen, sondern auch die Fähigkeit, Sprache zielgerichtet zu verwenden. Kreativität - egal ob im Spiel, beim Malen oder Basteln - findet selten im stillen Kämmerlein statt und fordert viel verbalen Austausch. Aber Vorsicht - dadurch können sich die Diskussionsfreudig- und -fähigkeit der lieben Kleinen sehr schnell über das für Durchschnittseltern erträgliche Maß steigern ;-)

2 - Logisch-mathematische Intelligenz

Mathematisch-logische Intelligenz klingt jetzt ganz schön nach trocknen Logarithmen und möglicherweise auch problembelasteten Kindheitserinnerungen. Diese Intelligenz umfasst aber auch das logische Denken, was bei vielen Rätselaufgaben, aber auch bei so mancher Bastelei benötigt wird.

3 - Musikalische Intelligenz

Hier geht es ... klar - um die musikalische Begabung, aber auch um den Sinn für musikalische Strukturen. Also ruhig mal die Töpfe und den Kochlöffel aus dem Schrank holen und die lieben Kleinen ordentlich Krach, ähm ... Musik ... machen lassen.

4 - Räumliche Vorstellungskraft

Hier geht es um das Erkennen und Erfassen von Raumstrukturen. Das ist z.B. im Großen für Seefahrer - also auch Piraten ;-) - und Piloten wichtig. In kleineren Dimensionen spielt es beispielsweise eine Rolle für Chirurgen, Schachspieler und Bildhauer. Also an die Knete, fertig, los!

5 - Körperlich-kinästhetische Intelligenz

Unter körperlich-kinästhetischer Intelligenz versteht man das Potential, seine Körperteile zur Problemlösung einzusetzen. Hier treten also die Sportler auf den Plan. Menschen, bei denen - so wie bei mir - diese Intelligenz nur schwach ausgeprägt ist, nennt man übrigens hierzulande gern mal Körperklaus oder Bewegungslegasteniker. Hätten meine Eltern mal früher zum Kindergeburtstag eine Fußballparty veranstaltet ...

6 - Naturalistische Intelligenz

Hier geht es ums Beobachten, Erkennen und Unterscheiden, alles Fähigkeiten, die für Forscher wichtig sind. Jeder, der sein Kind schon mal beim vertieften Spiel z.B. mit Bauklötzen beobachtet hat, wird mir Recht geben müssen, dass da jede Menge konzentrierter Forschergeist zum Vorschein kommt. Wer übrigens jetzt denkt: "Forscher? Nee, mein Kind soll später mal was anständiges werden!" - Köche brauchen diese Intelligenz auch. Und damit kommt man dann sogar ins Fernsehn ... ;-)

7 - Interpersonelle Intelligenz

Die interpersonelle Intelligenz kommt oft auch unter dem Namen soziale Intelligenz daher. Hier geht es darum, sich in andere hineinzuversetzen und mitzufühlen. Gefördert wird sie super durch Rollenspiele. Aber Vorsicht, ein komplett als einziger Kunde des Kaufmannsladens oder einziger Patient der kleinen Frau Doktor verbrachter Nachmittag kann verdammt lang sein ;-)

8 - Intrapersonelle Intelligenz

Bei der intrapersonellen - oder auch emotionalen - Intelligenz geht es darum die eigenen Gefühle und Stimmungen zu verstehen und zu beeinflussen. Und mal Hand auf's Herz - wer von uns wünscht sich nicht manchmal eine ordentlich Hand voll mehr von dieser letzten Intelligenz in unserer Aufzählung? Das kann z.B. gefördert werden in Situationen, die von den Kindern Mut und Selbstbewusstsein fordern. Wie wär's also z.B. mit einer Schatzsuche im Wald, einer Gruselparty oder einem Piratenabenteuer?